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Martin Kind spendet Rosi neues Interieur:



Unbestättigten Gerüchten zufolge, soll Martin Kind in Erwägung ziehen die Gaststätte von Grund auf zu renovieren und umzugestalten. Mit dem neuen peppigen Design sollen junge Kunden angelockt werden, ohne die alten Stammgäste zu vergraulen. Das bewährte Konzept der Gaststätte, großdeutsche Küche für germanische Gäste, soll allerdings beibehalten werden. Mit speziellen Aktionen (z.B. zwei Schnitzel mit brauner Sauce für 14,88€) sollen weitere Fans der teutschen Kochkunst angelockt werden. Als besonderes Schmankerl für alle Sportbegeisterten, werden in Zukunft auch Freunde der sportlichen Ertüchtigung in den Räumlichkeiten tagen dürfen. Sportliche Ertüchtigung sei eine grundlegende Basis unseres neuen Menschen, man begrüße die Sportsfreunde ausdrücklich, hieß es aus Kreisen des nationalen Stammtisches. Man freue sich zusammen mit Tante Rosi über Martins Kinds Belohnungen für die holde Wirtin. Sie hätte es sich nach ihren bisherigen Leistungen redlich verdient.

Ach ja, ist Satire, ne ;-)
21.11.06 11:57


Skandal um Rosi

Das Thema um die braunen Umtriebe im roten Clubhaus soll wohl so langsam ad acta gelegt werden. Martin Kind wird den Vertrag mit der Pächterin um eine "Anti-Nazi-Klausel" ergänzen und gleichzeitig in Zukunft vermehrt irgendwelche Vereinsveranstaltungen in der 96-Gaststätte stattfinden lassen. Damit soll der Pächterin ein wenig unter die Arme gegriffen werden. Sie braucht ja zur Zeit jeden Gast, denn die Geschäfte laufen laut ihrer Auskunft nicht. Kann man durchaus als weiteres Indiz dafür sehen, dass die Dame genau wusste, wer sich da bei ihr mehrmals zu politischen Abenden traf. Aber die arme Frau Schurz brauchte ja jeden Gast...
Was bisher neben den Gästen fehlt, ist mal eine Entschuldigung der Frau und eine klare Distanzierung von Roeder, Rieger & Co. Immerhin spricht vieles dafür, dass auch sie wusste wer des öfteren zum Stammtisch einmarschierte und sie somit in zweierlei Hinsicht kräftig gelogen hat. Einerseits beharrte sie ja darauf, dass dieses Nazitreffen von Anfang November eine einmalige Sache war und andererseits hätte sie nicht erkennen können um wen es sich da handelte. Wenn Götz von Fromberg kein Lügenbaron sein sollte, sind ihre Darstellungen jedenfalls schlichtweg gelogen.
Der Verein kann sie rechtlich scheinbar nicht einfach rausschmissen und St.Martin hat plötzlich den Gefallen am Abfindungen zahlen verloren oder der Verein will sie gar nicht loswerden. Letzteres in Anbetracht dessen, dass sich die Suche nach einem Nachmieter schwierig gestalten könnte, denn eine Goldgrube ist die Vereinsgaststätte in der Clausewitzstraße wahrlich nicht. Also kassiert man lieber weiter Pacht und schanzt der Frau noch ein paar "normale" Gäste zu, so dass sie in Zukunft unabhängig von braunen Besuchern ihr monatliches Auskommen hat. Eine Art Zwangsdeligierung von Gästen gen Clubgaststätte ist nach dem Imageschaden für das Lokal unter der aktuellen Führung, ist wohl auch unvermeidlich. Dürfte nun noch weniger Menschen geben als zuvor, die Lust haben die Gaststätte von Frau Schurz zu bevölkern.
21.11.06 11:06


Kleine Presseschau

Nachdem gestern Volker Wiedersheim mächtig verbalen Müll abladen durfte, leisten seine Kollegen Fettback und Grußendorf heute recht solide journalistische Arbeit. Im Gegensatz zur häßlichen Schwester NP hinterfragt man auch mal Martin Kind, dem es irgendwie nie gelang einen vernünftigen Sportdirektor oder Manager zu finden. Sinnvoll von Kind diesmal jemanden zu suchen, der nicht wie Kaenzig vom Trainer möglichst unabhängig arbeiten soll, sondern nach einem Partner für den langfristig gebundenen Dieter Hecking Ausschau zu halten. Wenn man der HAZ glauben darf, ist NP-Favorit Fredi Bobic eher kein Thema. Durch die Nähe zu Martin Kind, dürfte die Neue Presse das auch schon wissen und somit wundert dieser Kommentar kaum. Wenn es also nicht der eigene Mann und potentielle Maulwurf machen darf, soll es erstmal am besten keiner machen oder alternativ soll man den kompetenten Fredi doch als Berater auf Honararbasis einstellen. Zugegeben, innovatives Konzept, aber wir gehen davon aus dass Kind wieder auf einen festen Angestellten setzt. Er träumt schließlich von einem erfolgreichen Tandem wie aktuell Schaaf/Allofs und Veh/Heldt. Mal schauen wer als nächstes aus dem Hut gezaubert wird und vor allem welche Halbwertszeit derjenige in Hannover hat.
Jetzt wo die NP die Marktschreierei im Interesse ihres freien Mitarbeiters so langsam einstellen kann, bleiben sicher weitere Kapazitäten, um Ex-Spieler oder andere ehemalige Angestellte von 96 zu finden, die Kaenzig auch nicht mögen. Aber wahrscheinlich werden die auch wie Delura, nur sagen dass der Ilja ein schlimmer Finger ist, ohne jemals konkret zu werden. Macht die NP ja genauso, bloß nie Roß und Reiter nennen und immer schön suggestiv bleiben. Vielleicht wird bald Ewald Lienen in Griechenland von der Neuen Presse kontaktiert, damit er wie gestern angedeutet, so einiges über Kaenzig erzählen kann. Und der Ewald hätte da bestimmt einiges auf Lager, denkt man an die unschöne Entlassung zurück (für die die NP Kaenzig übrigens gefeiert hat), aber noch viel mehr dürfte er uns über die unsaubere und verhängnisvolle Arbeit einer hannoverschen Sportredaktion erzählen können.
17.11.06 08:29


Man mag es kaum glauben...

...aber Uwe von Holt ist noch frecher als sein Kollege Willecke. Er erkennt zwar zunächst, dass die von Kaenzig nicht die rühmlichste der zahlreichen Entlassungen von Kind war (kurzum noch unsauberer als die anderen), aber dann wird dem Schweizer natürlich wieder vorgeworfen, dass er nicht selbst erkannt hat, was für ein unfassbarer Versager und Amateur er ist. Aus der Sicht für der NP hätte der Beinahe-Mörder einer ganzen Fußballregion, natürlich freiwillig gehen müssen und 96 am besten noch Schadenersatz zahlen müssen für seine Transferverbrechen. Von Holt würde ihn jedenfalls gerne verklagen.
Da werden ihm keck die Flops Sousa und Leandro vorgehalten (als hätten wir es geahnt), während natürlich alle Verstärkungen von alleine zu 96 gekommen sind oder eben von jemand anderem nach Hannover gelockt wurden. Natürlich ist er auch an Neururers Wunschspieler Fahrenhorst Schuld, der vorschnell als teures Mißverständnis abgeschrieben wird. Dabei wurde Kind doch so frenetisch für den Mertesacker-Deal, in dessen Paket sich auch ein Frank Fahrenhorst befand, gefeiert. Aber wahrscheinlich hat Kind die Millionen rausgehandelt und sich vom Begleiter und Aktentaschenträger Kaenzig noch schnell diesen blinden Spieler aufschwatzen lassen.
Von Holt findet es bitter, dass Kaenzig wahrscheinlich irgendwo anders wieder einen gut bezahlten Job findet. Da kommt es dem Schweizer wohl zu Gute, dass sich außerhalb Hannovers kein Schwein für die NP interessiert und somit sein Ruf in Restdeutschland wesentlich besser als in der Sportredaktion der Neuen Presse sein dürfte.
Wir finden es bitter, dass in und um Hannover herum genug Menschen diesen Schund lesen, der so weit von seriöser Berichterstattung entfernt ist, wie Pluto von der Sonne.
16.11.06 11:38


Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen

Für Ilja Kaenzig ist nun der Vorhang gefallen, was kein Wunder ist, denn zuletzt hatte er eh nur noch eine bedeutungslose Nebenrolle im Schauspiel 96 inne. Letzten Endes steht nur noch Martin Kind auf der Bühne. Dort wo er sich am besten gefällt, als Hauptdarsteller und Regisseur zugleich in seinem Theaterstück. Ein Drama welches Außenstehende sicher in die Kategorie Komödie einordnen würden, während einige 96-Fans darin eher eine Tragödie sehen dürften. Seit Martin Kind das Medieninteresse und das Publikum zu missen begann und sein Comeback auf der großen Bühne Bundesliga im Schauspielhaus Hannover 96 feierte, ist der Applaus für ihn spärlicher geworden. Vereinspolitik wurde wieder wenig zielführend in den Medien geführt, Kritiker wie Harrald Wendt abgesägt, alte Kumpels wie Zwingmann wieder ins Boot geholt und jede Menge Personal verschlissen. Natürlich gibt es immer noch einige Fans, die Martin Kind weiterhin ein goldenes Händchen attestieren und seine Rückkehr als Glücksfall werten, aber diese Damen und Herren sind wohl größtenteils von der regionalen Presse beeinflußte Personen.
Die hiesigen Zeitungen HAZ und NP sind es, mit denen der Hörgeräte-Multi einen grandiosen Pakt geschlossen hat. "Ihr kriegt die Schlagzeilen, ich die guten Kritiken", dürfte dieser lauten. Zumindest in Sachen NP bleibt da wenig Zweifel. Die Herrschaften von der Neuen Presse kriegen sich jedenfalls gar nicht mehr ein, wenn es um Lobeshymnen auf den heiligen Martin geht. Sogar die Reform (oder besser den Regress) der Stadionzeitung feiert man dort ab. So denn dies ernst gemeint ist, muss man der Sportredaktion endgültig ihr journalistisches Fachwissen absprechen. Aber vielleicht war man auch einfach nur neidisch auf den Stammplatz-Macher Heynlein und sein Team, welche Willecke & Co vom journalistischen Talent meilenweit voraus schienen.
Für Martin Kind wurde jedenfalls bereits im Frühsommer fleißig die Bühne bereitet, indem dem Manager die versprochene Verpflichtung von Krachern in den Mund gelegt wurde. Generell wurden Vehling und Kaenzig schon im Mai (!) unter Druck gesetzt, weil die Transferaktivitäten noch nicht abgeschlossen wurden und keine Superstars in Sicht waren. Im Hintergrund ließ man St.Martin schweben, der ja so gerne Geld für echte Verstärkungen (z.B. Marcelinho) locker machen würde. Aber das böse Thronfolgerpärchen war nicht interessiert an der Abhängigkeit von externen Geldgebern. Also musste ein Putsch her, schnell dem Maschmeyer die Anteile abgekauft (warum der Finanzdienstleister unbedingt aussteigen wollte, bleibt unklar) und hörige Amigos wie Gregor Baum ins Boot geholt. Ängste, dass die Qualität der Mannschaft nicht für die erste Liga reiche, war die offizielle Begründung für die Rückkehr ins operative Geschäft. Schaut man sich die bisherigen Leistungen in dieser Saison an und den derzeitigen Tabellenstand, erscheint dies wirklich nicht weit hergeholt. Allerdings folgte komischerweise null Investition in die qualitätsarme Mannschaft. Stattdessen rollten auf anderen Ebenen die Köpfe. Von Fromberg, Vehling, Wendt und nun Kaenzig, um nur mal die Prominentesten zu nennen, durften ihren Hut nehmen (natürlich im "gegenseitigen Einvernehmen"...). Einzig die Entlassung von Peter Neururer dürfte auf ungeteilte Zustimmung gestoßen sein. Während von Fromberg und Vehling noch leichte Übungen waren, wurde Kaenzig zum zähen Problem. Er hatte einen lupenreinen Vertrag bis 2008, was bei einer Entlassung eine teure Abfindung impliziert. Also begann ein dauerhaftes Theater, mustergültig von Kind und NP inszeniert.
Laut NP war der Manager seit Monaten kurz vorm Rauswurf und Martin Kind wurde immer wieder weniger nett zur Personalie Kaenzig zitiert. Dennoch blieb der Schweizer uns nun bis Mitte November erhalten, allerdings ohne uns zu nutzen. Er bezog fleißig sein üppiges Gehalt und ließ notgedrungen die Beine baumeln. Kind dachte gar nicht daran sich sauber zu trennen, obwohl klar war dass Kaenzig keine Zukunft bei Martin Kinds Hannover 96 hat. Böse Zungen behaupten er wollte den Manager zur Aufgabe zwingen, um jede Menge Geld zu sparen. Wenn das stimmen sollte, hatte er in der NP seinen besten Verbündeten. Kaenzig aber harrte aus mit schweizer Gemütlichkeit und sah seinen guten Ruf nicht gefährdet. Gelitten hat wohl eher wieder der Ruf von Hannover 96 in diesem Possenspiel. Über die Leistungen von Kaenzig kann man durchaus geteilter Meinung sein, wenn man allerdings zu dem Schluss kommt, dass die Ergebnisse der Arbeit unbefriegend sind, sollte man auch den logischen Schritt der Trennung vollziehen mit den entsprechenden Konsequenzen. Schließlich war Hannover 96, respektive Martin Kind, nicht mehr an einer Zusammenarbeit mit Kaenzig interessiert und nicht andersrum.
Die NP tritt heute jedenfalls nochmal kräftig nach und wird wohl in den nächsten Tagen versuchen ihren Kolumnisten Fredi Bobic ins Amt zu schreiben, wie sie es bisher auch schon getan hat. Bobic ist zwar ein unbeschriebenes Blatt und noch grüner hinter den Ohren als "Manager-Talent" Kaenzig, aber vielleicht bringt er gute Anlagen mit und kann dem Beispiel anderer erfolgreicher Manager mit Fußballprofihintergrund folgen. Die Nähe zur Neuen Presse hätte allerdings einen sehr faden Beigeschmack. Aber immerhin müsste ein Fredi Bobic so etwas in der NP wohl nicht über sich lesen.
Kaenzigs Erfolsquote in Sachen Transfers soll angeblich an der 5%-Hürde gescheitert sein. Also das ist selbst bei größtmöglicher negativer Auslegung Schwachsinn. Aber wahrscheinlich werden alle echten Verstärkungen wieder irgendwelchen anderen Leuten zugeschrieben, während Kaenzig dann nur Leandro, Wallner und Paunovic geholt hat. Genau wie man wohlwollend gerne Kind den Mertesacker-Deal zuschreibt. Dabei hat er allerhöchstens neuen Schwung in die Verhandlungen gebracht und letzlich einen Teil dazu beigetragen, dass Bremen auf Kaenzigs Bedingungen einging. Das Geld jedenfalls konnte Hannover 96 gut gebrauchen, nämlich für Abfindungen. Mittlerweile dürfte von den Merte-Millionen nicht mehr viel übrig sein, dabei hätte man doch prima in die laut Kind nicht wettbewerbsfähige Mannschaft investieren können. Selbst Ilja Kaenzig hätte es wahrscheinlich sinnvoller angelegt als Martin Kind, unser großer Solist, der nur unterwürfige Nebenrollen auf seiner Bühne duldet. Der frischgebackene Ex-Manager aus der Schweiz wird vielleicht bald, nun um einiges reicher an Geld und Erfahrung, eine andere Bühne finden, wo jemand ihm ein Erfolgsstück wie einst in Leverkusen schreiben könnte.
16.11.06 10:26


Hooligan-Alarm in Ramlingen & Bischofshol

Es gibt immer wieder Themen in den Medien, die eine Zeit lang so richtig ausgeschlachtet werden. Da wird dann ausgiebig berichtet über Dinge die man sonst medial eher ignoriert oder es werden Sachen so richtig künstlich aufgebauscht. Aktuell ist Gewalt im Fußball das Thema schlechthin. Es hat sich zwar von der Kreisklasse bis zur Bundesliga nichts an der Gewaltproblematik in den letzten Monaten verschärft, aber plötzlich wird zum Beispiel überregional wahrgenommen was seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit in der Oberliga Nordost stattfindet (Spielunterbrechungen, Pyrotechnik, Auseinandersetzungen oder rassistische Schmähungen). Auch die Gewaltproblematik in den unteren Ligen auf Kreis- und Bezirksebene, fand nun Eingang in die Berichterstattung der Presse. Ein seit vielen Jahren vielerorts bestehendes Problem, welches erst jemanden interessierte, als im Kreis Siegen-Wittgenstein alle Spiele abgesagt wurden, weil man den sicheren Ablauf der Spiele nicht gewährleisten konnte.
In den letzten Wochen gab es dann das klassische Schema zu bewundern. Alle berichten fleißig über die neue Gewaltwelle im deutschen Fußball, völlig planlose Fanforscher dürfen ihre überholten Erkenntnisse unter das Volk bringen und die zuständigen Organe gehen in blinden Aktionismus über. Populistische Politiker ohne jegliches Hintergrundwissen stellen irgendwelche Forderungen in den Medien und der Deutsche Fußballbund gründet eilig eine "Task-Force" und läd zum großen Gewaltgipfel ein. Alles aufgrund von Problemen die seit Jahren bekannt sind, aber bei denen immer erst turnusmäßig von der Presse Handlungsbedarf erzeugt werden muß.
Wie eingangs erwähnt, werden sich so manche Schlagzeilen bei den Trendthemen auch gerne künstlich geschaffen, weil man ja einfach was über das aktuelle Thema berichten muss, auch wenn der Markt eigentlich nichts hergibt. Wenn es in der Oberliga Nordost / Süd zu Krawallen kommt, ist es natürlich an der Zeit die eigene Oberliga Nord mal näher ins Visier zu nehmen. Die NP nimmt sich dieses Themas an und plötzlich befürchtet man Szenen wie jüngst in Zwickau auch im beschaulichen Ramlingen und bei Arminia Hannover, die Gewaltwelle schwappt also quasi von West- nach Niedersachsen. Bei beiden Vereinen sind die gewaltbereitesten Zuschauer zwar pöbelnde Rentner mit Gehstock und Regenschirm, aber schließlich gibt es in der Oberliga auch berüchtigte Gegner wie den SV Meppen und Eintracht Braunschweigs Zwote. In Ramlingen sieht man scheinbar im Besuch der für gewöhnlich friedlichen Emsländer die Wiederkehr der Wandalen und die Braunschweiger Amateursupporter haben sich sogar tatsächlich schon mal von ihrer gewaltbereiten Seite gezeigt, allerdings wenn, dann bei Spielen gegen Hannover 96 II. Eine Schneise der Verwüstung hat der BS-Troß jedenfalls diese Saison nicht durch Oberneuland, Altona oder Bergedorf geschlagen (alles ähnlich brisant wie das Spiel gegen Arminia). Und gegen Havelse (noch viel besser mit dem Gastspiel bei Arminia zu vergleichen), als ein Großaufgebot der Polizei schlimme Ausschreitungen zwischen den Braunschweigern und extra heraneilenden 96ern befürchtete, blieb es auch ruhig und friedlich. Und diesmal, bei Arminia Hannover gegen Braunschweig II, hätten die Schlagkräftigen unter den 96-Fans vermutlich noch nicht mal die Zeit wie vor sechs Wochen in Havelse, um mal vorbeizuschauen. Schließlich spielt man am selben Tag auswärts in Mönchengladbach. Aber vielleicht ist gegen von der Polizei gut abgeschirmte Braunschweiger aus der Entfernung zu pöbeln ja für einige die bessere Alternative als nach Gladbach zu fahren. Wer weiß...
Wesentlich schlimmer als der eigentliche NP-Artikel ist allerdings das kleine Interview mit Arminias Vorsitzendem Jürgen Scholz. Der findet es furchtbar den Gästefans extra WCs, sowie Essen und Trinken zur Verfügung stellen zu müssen, während diese ihm vielleicht im Gegenzug das Stadion zusammenkloppen. Wir fürchten eher, dass die Gäste das Stadion zusammenkloppen könnten, wenn man ihnen Nahrung & Notdurft verwährt. Aber auch dann klingt die Vorstellung, dass völlig entmenschte BSler sich im Blutrausch auf das friedliche Publikum von Arminia stürzen, unwahrscheinlich weltfremd. "Löwenfans reißen Rentner & Jugendspieler", das wäre doch mal eine Schlagzeile für die NP. Realistisch betrachtet wird es wenn überhaupt zum Klassiker Polizei versus Fans kommen. Und wenn das wieder mal so ist, könnte man da ja mal nachforschen, warum das dauernd so ist, ohne jetzt der Polizei pauschal da den schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Das wäre doch mal was für Fanforscher Pilz, der auch obligatorisch zu Wort kommt, diesmal aber tendenziell vernünftige Sachen von sich gibt. Mit Prävention kann man sich so einges an immens teurer Repression vielleicht in Zukunft sparen. Nur mit Stadionverboten, modernster Überwachungstechnik und Großaufgeboten der Polizei wird man das Gewaltproblem nie auch nur im Ansatz lösen können, sondern immer weiter verlagern. Vielleicht dahin wo es nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit ist. Bis dann mal wieder ein Kreisverband einen ganzen Spieltag absagen muss...
15.11.06 09:24


Braune Umtriebe im Clubhaus der Roten

Wie die Rote Kurve vermeldete, scheint die Vereinsgaststätte von Hannover 96 nicht nur Freunde der Roten und der deutsch-österreichischen Küche anzulocken, sondern auch tiefbraunes Gesindel. Der bekannte Nazi-Anwalt Jürgen Rieger traf sich mit Gesinnungsgenossen (in größerer zweistelliger Stückzahl) und eigenem Ordnungsdienst zu einer Veranstaltung, über dessen Inhalte die NPD Hannover geringfügig informiert.
Alles natürlich kein Balsam für das Image von Hannover 96, auch wenn in erster Instanz die Pächterin dafür zuständig ist, wer so alles politische Versammlungen in der Lokalität abhalten darf. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dass die Gaststätte in der Clausewitzstraße schon mehrmals Schauplatz für Treffen von NPD und unabhängigen Rechtsextremisten war, ist es vielleicht mit ein paar mahnenden Worten an die scheinbar naive Pächterin nicht getan. Da
Taz und HAZ bereits berichteten (ob dies auch andere Medien taten, entzieht sich bisher unserer Kenntnis), dürfte von Seiten des Vereins hoffentlich bald eine ausführliche Stellungnahme und vor allem Distanzierung folgen. Unter den Teppich kehren ist jetzt jedenfalls nicht mehr möglich. Man kann der Roten Kurve wirklich dankbar sein, dass sie Roß und Reiter genannt hat und uns somit höchstwahrlich in Zukunft Versammlungen von Menschen mit menschenverachtenden Ansichten auf "heiligem Boden" erspart bleiben. Wer weiß wie oft dort schon ein "Stammtisch Nationaler Kräfte" stattfand und sich die Pächterin des Lokals auf dem rechten Auge bewusst oder unbewusst blind zeigte.
14.11.06 09:11


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